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Wellness Kerzen
Bai Zhu (Atractylodes macrocephala) Bai Zhu wird in China, Japan und Korea kultiviert. Das Rhizom - der unterirdische Teil der Pflanze – wird im Spätherbst oder Winter geerntet und als Tonikum oder getrocknet angeboten. Bai Zhu stärkt die Milz, lindert übermäßiges Schwitzen und hilft bei Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Erbrechen. Die traditionelle chinesische Medizin schätzt Bai Zhu vor allem wegen seiner positiven Wirkung auf den Fluss des Qi - der menschlichen Lebensenergie in den Meridianen.
Bing Lang (Areca) Bing Lang ist vorwiegend in Vorder- und Hinterindien, Pakistan, Ceylon und China verbreitet. Die Samen des Bing Lang auch Bettelnuss genannt - werden im Winter und Frühling aus der reifen Frucht gewonnen, anschließend in der Sonne getrocknet und in Scheiben geschnitten. In der chinesischen Naturheilkunde wird Areka bei Magenverstimmungen angewendet. Sie fördert die Zirkulation von Qi (=Tschi). Qi bedeutet Lebensenergie und wird in China seit Jahrtausenden zur Erhaltung der Gesundheit und Selbstheilung eingesetzt.
Chuan Xiong (Ligusticum chuanxiong hort) Chuang Xiong wächst an den sonnigen Berghängen von Südwestasien. Diese bis zu 2 m hohe Pflanze ist auch in Südeuropa heimisch unter dem Namen Sechuan Liebstöckel. Verwendet werden Blätter, Früchte und Wurzel. Chuang Xiong ist herzstärkend, harntreibend und hilft bei Menstruationsbeschwerden. Seine wärmende, die Durchblutung anregende Wirkung kann einen schlechten Kreislauf fördern.
E Zhu (Curcuma zedoaria) E Zhu gehört in die Pflanzenfamilie der Ingwergewächse, stammt aus Nordindien, wird jedoch heute auch in Indien, Südostasien und China vielfach angebaut. Der deutsche Name ist Zitwer. Verwendet wird das Rhizom, das nach dem Ausgraben und Säubern in zentimeterdicke Scheiben geschnitten und getrocknet wird. Sein scharf bitterliches Aroma erinnert an Ingwer. Die chinesische Naturmedizin schätzt E Zhu als Antimykotikum sowie als vorzügliches Magenmittel bei Verdauungsschwäche, Koliken und Krämpfen. Wegen seiner anregenden Wirkung auf den Fettstoffwechsel wird Zitwer auch in der Diätindustrie genutzt.
Fu Ling (Poria cocos) Fu Ling ist ein unterirdischer Pilz mit bis zu 30 cm Durchmesser, der in Nordindien, Zentralchina, Japan und Nordamerika heimisch ist. Erntezeit ist vom Hochsommer bis zum zeitigen Frühjahr, verwendet wird das innere Gewebe des Pilzes. Seit mehr als 2000 Jahren wird Fu Ling in der chinesischen Kräutermedizin angewendet. Diese vielseitige Heilpflanze hilft bei Beschwerden der Harnwege und unterstützt die Genesung nach langwierigen Krankheiten. Wegen seiner beruhgenden und dämpfenden Wirkung auf das Nervensystem ist Fu Ling bestens geeignet bei stressabhängigen Zuständen, z. B. Ängstlichkeit, Spannungskopfschmerzen, Herzklopfen und Schlafstörungen.
Gan Cao (Glycyrrhiza) Gan Cao ist auch unter dem Namen Süßholzwurzel bekannt und ist in China, der Mongolei und Ostrussland heimisch. Die Wurzel wird im Frühjahr oder Herbst geerntet. Seit mehr als 2000 Jahren gehört Gan Cao zu den wichtigsten Arzneipflanzen in China. Es tonisiert vor allem das Qi von Magen, Milz und Herz. Auch bei Halsschmerzen, Husten und Magenschleimhautentzündung wird Gan Cao angewendet, sowie zur allgemeinen Förderung der Widerstandskraft und Vitalität.
Gao Liang Jiang (Rhizoma galangae) Gao Liang Jiang – deutsch Galgant – stammt aus Südchina, wird heute auch in Indochina, Thailand, Malaysia und Indonesien angebaut. Vor über tausend Jahren haben arabische Ärzte den Galgant auch nach Europa gebracht. Ähnlich wie in der chinesischen Medizin wird er hauptsächlich bei Blähungen, Verdauungsstörungen, Erbrechen und Magenschmerzen verwendet. Darüber hinaus hat er eine antibakterielle und antimykotische Wirkung.
Gua Lou (Trichosanthes) Gua Lou gehört zu den Kürbisgewächsen, stammt aus Indien und China. In Deutschland ist Gua Lou unter dem Namen Schlangenhaargurke bekannt. Die Früchte erreichen eine Länge von bis zu 2 m, sind essbar und werden medizinisch genutzt, ebenso die Samen, die Fruchtschalen und die Wurzel. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Gua Lou eine antibakterielle und schleimlösende Wirkung zugeschrieben. Die Schale lindert Magenbeschwerden, wirkt positiv auf das Qi. Hilfreich ist Gua Lou auch beim hohen Blutdruck bzw. hohen Blutfettwerten.
Hong Teng (Caulis sargentodoxae) Hong Teng ist der Weinstamm des aus Ostchina stammenden Sargentodoxaweins. Die in Scheiben geschnittenen, getrockneten Stengel haben ein würziges Aroma und bitteren Geschmack. In der chinesischen Naturheilkunde wird Hong Teng mit seinen kühlenden und entgiftenden Eigenschaften vielseitig angewandt. Es fördert die Blutzirkulation und mildert rheumatische Beschwerden. Als mildes Schmerzmittel ist Hong Teng auch bei Kopfweh oder Menstruationsbeschwerden sehr hilfreich.
Mu Gua (Fructus chaenomelis) Mu Gua – die chinesische Quittenfrucht - wird im Sommer und Herbst geerntet. Die Frucht wird halbiert, im heißen Wasser eingeweicht, anschließend in der Sonne getrocknet und in Scheiben geschnitten. In der chinesischen Naturmedizin wird Mu Gua vielseitig genützt. Sie unterstützt das Fließen von Qi (=vitale Energie) in den Meridianen der Leber und Milz. Wirkt positiv auf die Blutzirklation. Entspannt Muskeln und Sehnen.
Shijunzi (Quisqualis indica) Shijunzi bezeichnet eine immergrüne, rankende Pflanze, oder auch Baum. Der botanische Name Quisqualis leitet sich von „Was ist das?“ ab und spielt auf die Vielfalt der Wuchsformen an. Diese Kletterpflanze ist in Südostasien, Indien und Afrika heimisch und wegen ihres intensiven Duftes sehr beliebt. Im Frühherbst wird die reife purpurfarbene Frucht geerntet, anschließend in der Sonne getrocknet und die Samen eingesammelt. Die chinesische Naturheilkunde nutzt die Fruchtschale und Samen. Shijunzi hilft bei Appetitlosigkeit, Magenverstimmungen und Verstopfung.
Zhi Ke (Hovenia dulcis) Zhi Ke – Japanischer Rosinenbaum - kann eine Höhe von bis zu 15 m erreichen. Wie schon sein deutscher Name verrät, stammt Zhi Ke aus Japan, wird jedoch heute auch in China und Korea angebaut. Verwendet werden die Früchte, die im Spätsommer geerntet werden und anschließend in der Sonne getrocknet und in Stücke geschnitten bzw. als Pulver zermahlen werden. Nach der chinesischen Naturheilkunde wirkt Zhi Ke positiv auf die Zirkulation der Atemwege, fördert den Kreislauf und hilft bei Magenverstimmungen
Zhi Shi (Citrus Aurantium) Zhi Shi ist in Deutschland als Bitterorange, oder auch Pomeranze bekannt. Die Frucht stammt aus dem tropischen Asien, wird heute jedoch auch im Mittelmeerraum angebaut. Genutzt werden Früchte, Fruchtschalen, Blätter, Blüten, Samen und ihr ätherisches Öl. In der chinesischen Pflazenheilkunde setzt man die unreife Frucht ein, die Blähungen und Völlegefühl vermindern soll. Die ätherischen Öle der Bitterorange wirken beruhigend, krampflösend und schlaffördernd.
Zhi Zi (Gardenia florida) Zhi Zi – ein immergrüner Strauch mit weißen, duftenden Blüten und orangenroten Früchten – ist in den Südostprovinzen Chinas heimisch. Die chinesische Kräutermedizin nutzt Zhi Zi seit über 2 tausend Jahren als Hilfsmittel bei Blasenentzündung, Kopfschmerzen und Atembeschwerden. Das ätherische Öl der Frucht wird unter anderem zum Parfümieren von Tees sowie in der Parfümherstellung verwendet.
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